Gran Torino
Kinostart: 01.1.1970
INHALT
Der grob Ausländerfeindliche Walt Kowalski (Clint Eastwood) muss sich mit dem Tod seiner geliebten Ehefrau zurecht finden, als eine mehrköpfige viatnamesische Familie in seiner Nachbarschaft einzieht.
Als der junge Sohn der Nachbarsfamilie versucht sich mit dem Diebstahl des Ford Gran Torino von Walt Kowalski in eine Gangmitgliedschaft einzubringen eskaliert das ohnehin angespannte Verhätlnis zwischen Walt Kowalski und der viatnamesischen Familie.
DIE KRITIK
Ein weiterer, herrlicher Film aus der Regie von Clint Eastwood.
Ein weiteres Mal hat Clint Eastwood mit dem Film "Gran Torino" einen wundervollen Film, voller vielschichtiger Aspekte in eine hervoragende, spannungsgeladene und vielschichtige Handlung vereint.
Neben der Regie hat Clint Eastwood die Hauptrolle des schwer ausländerfeindlichen Walt Kowalski übernommen.
Trotz seiner fast 70 Jahre spielt Eastwood seine Rolle unwiederstehlich. Als Kowalski die bitteren Worte "Bambusratte" zu dem Nachbarsjungen brüllt lacht man nach dem ersten Schockmoment laut auf, doch spätestens als der gealterte "Dirty Harry" drei Metergrossen Afro-Amerikanern gegenübersteht und einem junges Mädchen beschützend hilft erkennt man den überagenden Esprit von Opa Eastwood.
Eine solche Szene wirkt oft unwirklich und man erkennt nicht selten wie dem Charakter des Films seine Gefährlichkeit angespielt wird. Doch nicht in diesem Fall.
Grossartige Handlung mit vielen lustigen und spannenden Momenten.
Ein Film der einen gewissen Anspruch vom Zuschauer verlangt und durchaus Spielraum bei der Auffassung vieler Details der Charaktere entstehen lässt.
Grosses Kino.
