Slumdog Millionaire
Kinostart: 19.3.2009

 INHALT 
Zum Sendeschluss des indischen "Wer wird Millionär" steht ein junger Mann aus dem Slum Mumbais vor der allesentscheidenen Frage. Die Frage wird auf den nächsten Tag festegesetzt. Als der junge Jamal das Studio verlässt wird er von der örtlichen Polizei verschleppt und gefoltert, wegen des Verdachts auf Betrug.

 DIE  KRITIK 
Der Anfangsszene ist schon eine Augenweide, und es sollen noch viele weitere folgen.
Wärend Jamal, ein junger Mann, kopfüber, dem Boden entgegen, aufgehängt wird, erinnert es sich an seine Kindheit.
Stück für Stück ensteht die Geschichte zur Situation.

Es ist ein beeindruckendes Bild, wie aus der Vogelperspektive heraus in einem unendlich grossen Müllberg zuletzt ein kleines Zelt zu erahnen ist, aus dem zwei dreckige Paar Füsse lucken.

Beängstigend, verstörend und unwirklich wirken die kleinen Anekdoten aus den Erinnerungen Jamals.
Doch so brutal an nicht wenigen Stellen auch Ausgemalt, verliert der Film niemals die Wirkung von Authentizität.

Langeweile oder Überdruss entsteht wärend der fast 120 Minuten nicht für den kleinsten Wimpernaufschlag. Man leided, man hofft und von Zeit zu Zeit erinnert man sich an das bevorstehende Happyend um den Kloss im Hals besser runterschlucken zu können.

Unterhaltung:
Action:
Humor:
Anspruch:


Zu der herausragenden Geschichte des Romans "Rupien!Rupien!" gesellt sich eine ebensolche Leistung im Film.

Sicherlich kein Famlienfilm, aber allemal sehenswert.
Ich würde fast behaupten, durch die verquere Sichtweise unseres Lebens auf eben diese fast authentisch wirkende Geschichte wird unser Blick auf die Welt bereichert und geschärft.

Victor Lazarro Ihr Zauberer in Leipzig zur Veranstaltung.
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