Inhalt
Es ist eine so simple wie geniale Idee, die der große amerikanische Literat F. Scott Fitzgerald („Der große Gatsby“) in seiner 1921 erschienenen Kurzgeschichte „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ durchspielte: Wie würde das Leben eines Mannes aussehen, der rückwärts altert, also als Greis auf die Welt kommt und als Säugling stirbt? (Brad Pitt als Benjamin Button)
Kritik
Sicherlich war es eine geniale Idee des Autors Scott Fitzgerald, nur leider hört es meiner Ansicht genau bei dieser grossartigen Idee auf. Der fast dreistündige Film baut einzig auf der Idee des verstorbenen Authors auf. Die gewünschte Unterhaltung bleibt teilweise auf der Strecke zurück und als Zuschauer wartet man einzig auf das bittere Ende des Films.
Die einzelenen Lebensetappen des Benjamin Button wirken recht lieblos zusammengeschustert und die vielfach, von Presseseite, angepriesende schauspielerische Glanzleistung vermisse ich ebenfalls.
Besonders missfallen hat mir das Ende des Films. Es war vorbei bevor es geendet hatte. Leider, leider hat mich der Film trotz der wirklich einzigartigen Idee nicht wirklich überzeugt. Gutes Mittelmas.