Californication Serie
DVD-Veröffentlichung: 16.6.2008
INHALT
Schriftsteller Hank Moody (David Duchovny), versucht vergebens eine normale Beziehung zu seiner Exfreundin Karen und der gemeinsamen Tocher wiederherzustellen, während er in einem tiefen Sumpf aus Sex, Drogen und Lethargie steckt.
DIE KRITIK
Etwas abgewrackt wirkt der alternde Schriftsteller, wobei Hank Moody zweifelsfrei einen unwiederstehlichen Charme auf bildhübsche Frauen hat. Egal ob verheiratet, Frau seiner ungeliebten Geschäftspartner oder sechzehnjährige Tochter des neuen Lebenspartners seiner Exfreundin. Alles wird mitgenommen.
Und eben Letzteres bringt den eigentlich herzensguten Hank in eine missliche Lage. Randbemerkung: Sieht man sich Mia kurz an kann man es Hank nicht wirklich verübeln.
Die Serie wurde mir aus zwielichtiger Quelle empfohlen, aber bereuen würde ich die 12 Folgen der ersten Staffel nicht gesehen zu haben.
Verblüfend und um einige Nuancen überzogen wirkt das wirklich "verfickte Sexualleben" des Hank Moody, das an jeder Strassenecke eine neue bildhübsche, kahlrasierte, junge Dame ins Bett, Auto, Tisch, Küche ect. von Hank führt.



Action:



Humor:



Anspruch:



Nicht umher ist der Witz und der Charme der Serie zu vergessen.
Thematisch geht es überwiegend über die anhaltende Schreibblockade, von dem einst überaus erfolgreichen Hank Moody und dessen wundersame Symbiose der längst vergangenden Beziehung zu seiner Exfreundin Karen.
Das Hank sich fast täglich in Alkohol ersäuft scheint kaum zu interessieren. Glücklich, mit den Händen auf zwei wolligen, meist, ihm eher unbekannten, Busen Irgendeiner wacht er beinahe Putzmunter des über Tages auf, wärend er tagsüber versucht ist auf penetrante Art und Weise wieder bei seiner heißgeliebten, kleinen Familie Unterschlupf zu erflehen.
Hank ist die grösste männliche Hure im Seriengeschehen, aber die Tatsache die minderjährige Tocher des Geliebten seiner Exfreundin entjungfert zu haben bringt sogar den sonst so übertaffen Hank mitunter ins schwitzen.
Leider, leider gibt es nervige und zu bemerkende gravierende Schwächen, die einem schnell ein Wegschaltgefühl vermitteln.
Zum einem ist die wirklich (sie möge mir meine Offenheit verzeihen) urhässliche Tochter von Hank, deren einziges Bestreben die Rettung der Beziehung zwischen ihren Eltern ist.
Zuerst natürlich verständlich, aber nach der tausendsten Wiederholung, gepaart mit der wiederlich quackigen (original) Stimme wird es kurzzeitig unerträglich.
Anderes schweres Manko ist in den letzten Folgen der ersten Staffel sicherlich die wohl unglaubwürdigste Verkörperung einer Gelegenheitshure die ich jemals gesehen habe. In jedem Satz einmal eine unschöne verfremdung des Wortes Vagina äussernd und verzweifelt dem "sprechenden Peniskopf" eines Ehemannes, der Agent und einziger Freund von Hank, ihr Popoloch anbietend wüted die Frau durch die Serie.
Sicherlich ist die Serie so für den Haufen von Teenies und denen die auf diesem Geisteszustand verweilen druchaus ansprechnder, aber für die gibt es das RLT2 Abendprogramm.
Im Allgemeinen ist die Serie wirklich Unterhaltsam, Witzig und der vielen nackten Schönheiten wegen, gut anzusehen.
Man könnte Fast in Versuchung geraten, zu behaupten, dass ist die männliche Antwort auf "Sex and the City" ...
Euer,
Jim Banne
